DDR hautnah – Ein Zeitzeugenbericht


Der Zeitzeuge Rainer Schneider berichtet der Jahrgangsstufe 10 der Realschulen über seine Erfahrungen mit der kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland.

Rainer Schneider (geb. 1954 in Erfurt) ist ausgebildeter Kaufmann. Er wurde im Februar 1972 verhaftet, nachdem sein Fluchtversuch verraten worden war. Verurteilt zu zehn Monaten Haft wegen „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritts“, wurde er im Oktober 1972 unter Bewährungsauflagen in die DDR entlassen. Er stellte verschiedene Ausreiseanträge, die schließlich genehmigt wurden, so dass er 1974 in die Bundesrepublik übersiedeln durfte.

Das Gespräch wurde vom „Koordinierenden Zeitzeugenbüro“ vermittelt. Es fungiert als gemeinsame Servicestelle der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung Berliner Mauer. Nähere Informationen gibt es unter: http://www.ddr-zeitzeuge.de

Tina Eichmüller, Öffentlichkeitsarbeit