Prinz Eisenherz on Stage12.05.2012
Theaterbesuch mit der 7g
Eine wagemutige Befreiungsaktion, zarte Liebesbande, tollkühne Kämpfe und ein Diskurs über die Zeit – das und vieles mehr bekamen die Schüler der 7g bei ihrem Theaterbesuch von „Prinz Eisenherz“ in der Münchner Schauburg zu sehen und zu hören.
Unter der Regie von Peer Boysen befreit der junge Prinz zunächst die Eltern seiner Angebeteten Ilene. Sie ist jedoch bereits einem anderen versprochen. In tiefem Liebeskummer stellt sich Eisenherz dem Roten Ritter im Kampf. Danach keimt in ihm die Frage auf, wie man zum Helden wird. In dieser Auseinandersetzung trifft der Prinz auf zwei große Sagengestalten des Mittelalters: la belle Morgan le Fay und Merlin. In einem Diskurs mit der personifizierten Zeit gerät Eisenherz ins Grübeln über Heldentum, Glück, Vergangenheit und Zukunft. Schließlich nimmt Merlin sich seiner an und hilft dem jungen Prinzen, sein Schicksal in die Hand zu nehmen.
So kam die Inszenierung bei den kleinen Kritikern aus der 7g an:
„Mir hat die Aufführung gut gefallen, denn sie war unterhaltsam und die Schauspieler haben glaubwürdig gespielt. Am besten fand ich die Stelle, als Prinz Eisenherz die ‚Zeit’ traf.“
„Die ganze Vorstellung war interessant und an manchen Stellen richtig spannend. Ich würde gerne wieder ins Theater gehen, wenn es bessere Sitzmöglichkeiten gäbe“.
„Ich fand es etwas speziell. Ich habe eigentlich nichts verstanden, aber die Effekte mit dem Feuer waren echt nicht schlecht gemacht.“
„Ich fand die Lichtspiele, aber auch den Nebel toll. Es war ungewöhnlich, dass man sich manchmal ein bisschen mehr als sonst vorstellen musste, zum Beispiel, als die Hexe den Mann in den Brunnen warf und Ratten in seine Fußsohlen bissen.“
„Ich fand es aufregend und gut gespielt, nicht zu vergleichen mit anderen Theaterstücken. Besonders die Stellen, wo ein lauter Knall oder Feuer eingesetzt wurden, waren sehr beeindruckend.“
„Ich fand gut, dass der Prinz Eisenherz auch mit dem Publikum geredet hat, zum Beispiel: ‚Wer war das?! Etwa Du?’ Auch gut, dass sie diese Rittergeschichte bisschen mit der Gegenwart verbunden haben, in der Verbindung von Zeit und Mensch.“


